| MCS Wohnprojekte | |||||||
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Mit zunehmender Hypersensibilität ist es für viele Chemikaliensensiblen nicht mehr möglich in ihrer Wohnung, oder in ihrem Haus wohnen zu bleiben. Sie benötigen Wohnraum der frei ist von Schadstoffen, fernab von verkehrsreichen Strassen oder Industrie. Für einige ist der tägliche Kampf mit verständnislosen Nachbarn zum Alptraum geworden. Sie sehnen sich nach einer kleinen Oase, wo ihr Körper Frieden und Erholung finden kann, ohne Zigarettenrauch, Weichspülerdünste, Parfumschwaden, etc... Andere sind durch ihre Sensibilität und körperlichen Beschwerden zu hilflosen Menschen geworden, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Für sie ist schadstofffreier Wohnraum der wichtigste Teil ihr Überleben und die Verbesserung ihres Gesundheitszustandes sicherzustellen. Wo gibt es Wohnraum für Hypersensible? Eine sehr schwierig zu beantwortende Frage, die eigentlich nur individuell beantwortet werden kann. Da es auf den Sensibilitätsgrad und die Schwere der körperlichen Schädigungen ankommt. Die Suche nach einer schadstofffreien Wohnung kann sehr erschöpfend sein, vor allem, wenn der Betroffene sich noch im nicht stabilisierten Stadium befindet. Alleine die Fahrt zu einer zu besichtigenden Wohnung sorgt für einen drastischen Anstieg der Gesamtkörperbelastung und vielfach zu Reaktionen. Ein objektives Begutachten einer Wohnung ist dann schon nicht mehr möglich. Probewohnen ist kaum durchführbar, vor allem dann nicht, wenn bereits mehrere Bewerber da sind. Einen guten Ansatz stellen Wohnprojekte für Chemikaliensensible dar. Es gibt nicht viele, doch die Menschen die dahinterstehen versuchen ihr Bestes und investieren ihre ganze Kraft ein solches Projekt zu realisieren. Folgende Links und Kontaktadressen informieren Sie über die aktuelle Situation der Projekte: Gegen - Gift.de Interessengemeinschaft Gifterkrankter Weser / Ems http://www.gegen-gift.de/Projekte.html#wohn Bauprojekt in der Nordheide (Nähe Buchholz) für chemikalien-, elektrosensible und allergische Menschen Zwei Familien aus Hamburg (chemikalien- und elektrosensibel) haben ein 5500 m2 grosses Areal zum Bebauen gefunden, das für die oben genannte Zielgruppe geeignet wäre. Das Areal liegt in der Nähe von Buchholz in der Nordheide in einem Naherholungsgebiet. Die Luft ist gut, es gibt keinen Lärm, keine Gülle und wie ein Vorabtest gezeigt hat, auch keine Mobilfunkbelastung. Ein Demeter Hof und ein Bahnhof sind in 10 Min. mit dem Fahrrad zu erreichen. Es können auf diesem Areal 4 Grundstücke bebaut werden (4 Häuser, Bebauungsfaktor 0,7). Wer hat Interesse und die finanziellen Möglichkeiten dort mit uns schadstoffarm zu bauen? Wegen unserer unterschiedlichen Empfindlichkeiten wäre es vorteilhaft mit Betroffenen, die ähnliche Probleme haben, gemeinsam zu bauen. Kontakt: Ellen Kruse, Barbara Boebel, Wietreie 61, 22359 Hamburg, Tel: 040-6032744 MCS Liga Schweiz http://www.mcs-liga.ch/mcs-wohnungen.html Healthy Housing Coalition - Santa Fe http://www.herc.org/hhc/SantaFe.html Gründung eines Wohnprojekts Wer hat Interesse, ein Wohnprojekt für MCS und CFS zu gründen? Vorzugsweise in Baden-Württemberg. Es müsste ein Haus in guter Umgebung gefunden werden, schadstoff-, schimmel- und mobilfunkfrei. Evtl. auch zur entsprechenden Eigenrenovierung. Ich denke an Platz für ca. 4 bis 10 Personen, gerne auch zusammen mit gesunden, aber verständnisvollen Personen. Es könnten auch einzelne Wohneinheiten sein, also mehrere Parteien in einem Haus. Für diejenigen, die sich nicht mehr vollständig selber versorgen können, muss eine entsprechende Betreuung geregelt werden, z.B. Hilfe bei den Hausarbeiten, Einkaufen, usw. Wer auch Bedarf hat und auf der Suche ist oder wer Wohnraum anzubieten hat, bitte melden bei Alexandra webstuhl@yahoo.de Aufruf des CSN: Sollten Sie selbst über Wohnraum für Chemikaliensensible verfügen oder ein Wohnprojekt ins Leben rufen wollen, lassen Sie es uns wissen. Gerne stellen wir Ihr Projekt vor und sind bei der Suche nach Kontakten oder mit Tipps behilflich. |
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